Galerieprogramm

Die Galerie Haasner wurde 1985 gegründet und zeigt jährlich fünf bis sechs Ausstellungen mit Gemälden, Skulpturen, Graphik, gelegentlich auch Fotografien und Installationen zeitge-nössischer, in der Tradition der Moderne ausgebildeter Künstler aus Europa und den USA.

Ein Hauptaspekt der Galeriearbeit ist die Würdigung und Publikation des Werks des deutschen Malers Vincent Weber (1902-1990), der am Bauhaus Weimar und bei Adolf Hoelzel ausgebildet wurde und sein Assistent war. Weber arbeitete nach Hoelzel´s Farbenlehre, die er während seiner Professuren an den Akademien in Stettin, Rom und während seines Direktorats an der Werkkunstschule in Wiesbaden lehrte.

Ein weiterer Schwerpunkt der mehr als zwanzigjährigen Galerietätigkeit ist die Zusammenarbeit mit internationalen Künstlern: von der Westküste der USA kommen der Bildhauer Fletcher Benton, der Maler Fred Reichman (1925-2005) und deren ehemaliger Studentenkreis, aus der Schweiz der einstige Magnum-Fotograf Ernst Scheidegger, die Bildhauerinn Katharina Sallenbach und die Maler H.C.Jenssen und Betha Sarasin, auch die Zeichnerin Claire-Lise Holy. Neben dem Bildhauer Auke de Vries aus den Niederlanden arbeitet die Galerie mit den deutschen Fotografinnen Ruth Kappus und Corinna Rosteck, den Malern Helmut Bernhardt, Adam Jankowski, Tina Juretzek, Robert Preyer, J.V. Slavicek, Uwe Städtler und dem Maler, Bildhauer und Zeichner Migu M. Syed regelmäßig zusammen, sowie mit den Bildhauern Günther Berger, Thomas Duttenhoefer und Helga Föhl und vertritt Gerson
Fehrenbach (1932-2004) und Gustl Stark (1917-2009).

Die Galerie ist Mitglied im BVDG - Bundesverband Deutscher Galerien e.V.

Wiesbaden, im Sommer 2011
Brigitte Haasner


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